Richard Renner - Stärke durch Verletzlichkeit

Shownotes

Wenn Erfolg auf Selbstvergessenheit basiert, leidet letztlich alles – Körper, Seele, Beziehungen. Richard teilt offen seine Reise vom Burnout zum bewussten Führungsstil und zeigt, warum wahre Stärke aus Verletzlichkeit entsteht. Seine Geschichte ist eine kraftvolle Erinnerung: Die Zukunft der erfolgreichen Führung liegt im Gleichgewicht zwischen Effizienz, Empathie und Selbstkenntnis.

In dieser Episode erfährst du, warum der Umgang mit den eigenen Triggern und Verletzlichkeit der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg sind. Richard teilt konkrete Strategien, wie Atemtechniken, Ritualen und mentale Übungen, um in stressigen Situationen ruhig zu bleiben und echte Verbindung zu Menschen zu schaffen. Er zeigt, warum ein systemischer, werteorientierter Ansatz in Unternehmen nicht nur das Arbeitsklima verbessert, sondern auch die Ergebnisse steigert.

Wir tauchen tief ein in Themen wie authentische Führung, die Bedeutung von weiblichen Qualitäten in Führungspositionen und warum die menschliche Komponente in einer KI-dominierten Zukunft unverzichtbar bleibt. Richard spricht darüber, wie gesellschaftliche Veränderungen, Selbstreflexion und neue Technologien Hand in Hand gehen und warum gerade wir Menschen die Kontrolle über unsere Zukunft behalten.

Perfekt für Führungskräfte, die nicht nur wachsen wollen, sondern auch ihrer Gesundheit und ihren Werten treu bleiben möchten. Diese Folge liefert dir praktische Werkzeuge, um den eigenen inneren Kompass zu justieren für mehr Balance, Klarheit und authentische Wirkung. Hör rein und entdecke, warum die Welt female power und echte Empathie braucht – jetzt mehr denn je.

Wenn du mehr über uns erfahren möchtest:
www.akashaforbusiness.com
Instagram: @akashaforbusiness
LinkedIn: David Vincent Schnell

Transkript anzeigen

00:00:00: Als mein Sohn so drei, vier Jahre alt wurde, hab ich dann angefangen mir die Frage zu stellen.

00:00:07: Würde ich wollen, dass mein Sohne meinen Leben führt?

00:00:10: Mein Körper vernachlässige, meine psychische und physische Gesundheit vernach lässige.

00:00:15: Aber ich habe mich entschieden, ich will das langfristig machen und nicht den kurzfristigen Erfolg, weil ich treffe bessere Entscheidungen.

00:00:21: Ich bin ein bestes Vorbild für die Teams!

00:00:24: Ich bin klarer... Es ist ja auch bisschen wie schummeln wenn man seine eigene Gesundheit mit obfort um beruflich erfolgreich zu werden.

00:00:32: Wie

00:00:32: sieht also Berufsentwicklung aus in Zukunft, wenn KI ganz viel übernimmt?

00:00:37: Sehr berechtigte

00:00:38: Frage, die in mir auch an manchen Stellen Sorge auslöst.

00:00:45: Ich glaube, wo Menschen unersetzlich bleiben werden ist Aufmerksamkeit!

00:00:51: Ich bin seit vielen Jahren Kämpfer für mehr weibliche Anteile in Führung Und ich würde das inzwischen mit dem Satz zusammenfassen, die Welt braucht weibliche Führung.

00:01:08: Und er ist Geschäftsführer der Schunkgruppe mit über vierhundert Mitarbeitern, die er direkt führt.

00:01:36: Der größte Versicherungsmarkler Deutschlands.

00:01:38: Richard hat eine typische Manager-Karriere hinter sich – Mit allem was dazugehört!

00:01:44: Geiles Essen, viel Reisen, all'niders heftiges Feierleben.

00:01:50: und heute geht er um zehn ins Bett Wie er das seinem früheren Ich verargumentiert und ihm sagt dass es nicht unbedingt langweilig ist, auch wenn das für das Frühere ich vielleicht so wirken mag.

00:02:03: Das erfahrt ihr in dieser Folge.

00:02:06: Ihr fahrt außerdem in der Folge wie er Breathwork in seiner Firma etabliert hat und welche Auswirkungen es hatte.

00:02:13: Und wir sprechen zum Abschluss ausführlich über das Thema KI und welche Auswirkungen KI auf seine Mitarbeiter haben Wie ihr das Ganze implementiert und welche Chance darin sieht dass das Arbeitsleben dadurch menschlicher wird.

00:02:28: Richard teilt dabei auch ganz konkrete Tipps, wie er seinen Alltag als Topmanager gestaltet.

00:02:35: Deswegen jetzt viel Spaß bei der Folge!

00:02:39: Das war dann auch die Zeit wo du gemerkt hast so kann es nicht weitergehen oder kam das später?

00:02:45: Also du warst ja ein sehr karriereorientierter Mensch bis dir immer noch.

00:02:49: und man wo bist du jetzt heute?

00:02:50: über Schunk- und Egläsias?

00:02:52: Genau.

00:02:53: Hast wie viele Leute unter dir?

00:02:54: nochmal zu zwei bis vier tausend habe ich noch in Erinnerung.

00:02:57: Ja, es ist ein bisschen komplizierter.

00:02:58: Ich bin CEO der Logistik-Sparte bei uns.

00:03:02: da sind wir ungefähr vierhundert und ich vertrete die Logistin im Egläsia Obersten Leitungsgremium quasi das Vorstandsgremien und Egläsia hat in Summe zweieinhalb tausend Mitarbeiter.

00:03:15: Wir sind der größte Makler in Deutschland, top zwanzig weltweit ungefähr.

00:03:20: also wir sind schon eine große unrelevante Nummer.

00:03:26: Karriere natürlich, also die Position ist herausragend und ich liebe das.

00:03:31: Gleichzeitig ist es für mich auch ein Beweis der eigentliche Druck und wie ich die Position auslebe hin ganz viel an mir.

00:03:41: Also dieser Job würde es hergeben dass ich mich nach wie vor Ich sage jetzt mal Töte im übertragenen Sinne.

00:03:49: In Berliner Clubs oder was meinst du?

00:03:52: Meine Beziehung vernachlässige, meinen Körper vernach lässig und meine psychische und physische Gesundheit vernachlässige.

00:04:00: Aber ich habe mich entschieden, ich will das langfristig machen und nicht den kurzfristigen Erfolg.

00:04:06: Es ist ja ein bisschen auch wie schummeln wenn man seine eigene Gesundheit mit Opfort um beruflich erfolgreich zu werden.

00:04:15: Und da bin ich nicht mehr bereit zu und lerne inzwischen immer mehr auch, dass es auch gut geht.

00:04:21: Weil ich treffe bessere Entscheidungen!

00:04:23: Ich bin ein besseres Vorbild für die Teams... ...ich bin klarer, ich streite viel mehr Ruhe aus,... Die Zündschnur wird länger unter und unter.

00:04:34: Ich zahle auch nicht mehr den Preis wie so'n Häschen auf Amphetamin, die Karriereleiter irgendwie hochzu.

00:04:44: Und ich glaube, das tut nicht nur mir gut und meiner Familie gut.

00:04:47: Sondern es tut auch der Firma

00:04:48: gut.".

00:04:49: Und diesen Wechsel brauchte ich im Kopf für mich.

00:04:53: Wenn ich irgendwann einen Feierabend mache und mich mal ausruhe oder das Handy weglege, dann habe ich heute kein schlechtes Gewissen mehr, weil ich denke, oh Gott, ich bin erreichbar!

00:05:02: Ich erhalte die Ressource, die die Firma braucht, damit ich sie in zehn Jahren noch machen kann.

00:05:08: Hatten unheimlichen Mind-Change bei mir im Kopf auch gebraucht.

00:05:15: Um das selber mir einzugestehen, dass ich mich auch mal regenerieren darf!

00:05:24: Wie war dein Leben davor?

00:05:26: Was ist dann passiert und wie war der Prozess um dahin zu kommen wo du jetzt bist?

00:05:32: Wahrscheinlich nicht von heute auf morgen passiert, sondern... oder hast du so eine klassische Krise gebraucht?

00:05:38: Oder war das eher so ein Tröpfchenweises Einsinkern der Erkenntnis.

00:05:45: Wenn ich auf mein Leben schaue dann sah das von außen ja immer sehr cool aus.

00:05:53: Jobliche spannende jobliche Herausforderungen Lifestyle Parties Viele Freunde, viele Aktivitäten.

00:06:03: Tolle Hotels, tolle Restaurants, spannende Clubs und so weiter und sofort.

00:06:08: Und Instagram-Leben?

00:06:10: Perfekt!

00:06:10: So ein bisschen Instagram Leben... In meinem Kopf gab's... Als mein Sohn drei oder vier Jahre alt wurde, habe ich angefangen mir die Frage zu stellen würde ich wollen dass mein Sohne meinen Leben führt.

00:06:31: Boah!

00:06:33: Also so von außen betrachtet ist es schon irgendwie cool und ich habe auch mega Spaß, aber ich hab schon innerlich irgendwie gewusst.

00:06:41: Ich lebe hier, ich verschleiße Substanz Und da war sozusagen der erste und ich hab dann noch viele viele Jahre gebraucht.

00:06:52: also und ich musste auch psychisch einmal ein Stück weit auf den Boden aufsetzen.

00:06:58: Also mir ging es zwischenzeitlich auch nicht mehr so richtig gut.

00:07:02: Und ich habe dann Therapie gemacht, bin stark in Selbsterkennung gegangen, hab meinen Körper ... also Körperarbeit viel gemacht, hab viel Ego-State, Hypnotherapie und solche Sachen vorangetrieben und hab darüber im Endeffekt überhaupt erst mal gemerkt, was los ist und dann auch gemerkt.

00:07:24: Was kann ich verändern?

00:07:25: Und ich bin mit einem unheimlichen Performance Druck groß geworden.

00:07:31: Also ich würde heute sagen... Ich habe vielleicht in der Kindheit nicht von allen Elternteilen die Liebe und Bedingung zur Renübe bekommen, die ich mir gewünscht hätte.

00:07:42: Und daraus habe ich abgeleitet.

00:07:44: Ich bin nur dann in Ordnung wenn ich Vollgas gebe, wenn ich Ergebnisse liefere.

00:07:50: Wenn ich besser bin als andere sozusagen und mich erst mal zu akzeptieren auch mich an meinen schwachen Stellen zu akzipieren, zu erkennen dass Streber und Überperformer eigentlich gar keiner leiden kann sozusagen.

00:08:07: Sondern ich meine, mit was für Menschen willst du in Kontakt sein?

00:08:11: Die erzählen New York, Rio Tokyo super geil hier und da.

00:08:15: Und Name-Dropping

00:08:16: usw.,

00:08:17: oder Menschen die sagen Puh!

00:08:18: Ich weiß manchmal auch nicht weiter.

00:08:20: Weil ich hab hier und dann meine Probleme und herausfordern.

00:08:24: Also Mitgefühl wird ja eher ausgelöst wenn nicht so Superstars um die Ecke kommen.

00:08:30: Darüber mich selbst neu ein Stück weit zu... Ja, finden und dann neu auch zu erfinden.

00:08:38: Das war schon ein Prozess über viele Jahre der mit externer Hilfe teilweise unterstützt war.

00:08:45: also ich hatte verschiedene Coaches die mich da unterstützt haben.

00:08:50: Ich bin inzwischen ausgebildeter Atemtrainer Also ich habe Atmung als eine aktive Meditationsform sehr stark für mich entdeckt.

00:09:00: Und so sind viele Schritte dann dazu gekommen, dass ich aus vielen... Ich nenne sie mal Suchtmechanismen.

00:09:06: Auch Arbeit ist eine Sucht, externe Bestätigung ist ne Sucht plus natürlich wenn man fünfmal die Woche Business Dinner hat und Wein trinkt

00:09:14: usw.,

00:09:15: auch da war sicherlich

00:09:16: irgendwann Maß erreicht.

00:09:17: also

00:09:17: ich habe neunzig Prozent meines Alkohol-Konsums eliminiert, trinke gar nicht.

00:09:22: Fünfundneunzig prozent nicht mehr im beruflichen Kontext mit ein zwei Events pro Jahr wo ich noch was trincke meine Ernährung umgestellt, machen mir Sport.

00:09:31: Also hab da wirklich alles von rechts auf links

00:09:33: gemacht.".

00:09:35: Klingt so eklig vernünftig jetzt dieses neue Leben... Was sagst du deinem jüngeren Ich?

00:09:44: Dass sich denkt, boah!

00:09:45: Das bist du für langweiler geworden

00:09:47: ne?!

00:09:49: Das ist eine krasse Frage und die hat gerade am Anfang mir sehr zu schaffen gemacht.

00:09:57: Sehr zu schaffen.

00:10:00: Ich gehe manchmal um zehn Uhr ins Bett.

00:10:03: Ja, das war für mich undenkbar.

00:10:06: Doch in

00:10:07: Berlin halt morgens aber.

00:10:09: Genau vor oder dann am Mittag oder nach vierundzehn bis nach sechs, drei, sieh Stunden wieder um zehn.

00:10:15: Und nicht da nicht langweilig zu finden... Das hat gebraucht!

00:10:21: Also A, ich kann mich nicht von etwas weg bewegen.

00:10:26: also aufhören zu trinken Das habe ich viele Jahre nicht geschafft.

00:10:33: Nüchtern zu sein, um mit Menschen in echter gehaltvoller Beziehung zu sein... ...um Dialoge führen zu können an die ich mich am nächsten Tag auch noch erinnern kann?

00:10:45: Das ist etwas das hab' ich geschafft!

00:10:46: Ähm und äh so ähnlich ist es auch.

00:10:50: Ich empfinde nicht dass sich.. Ich mache Dinge jetzt anders.

00:10:53: also ich hab viele wertschöpfende Themen, ich mach ein Hochprojekt, ich hab das Human Prosperity Lab gegründet.

00:11:00: Ich kenne viele tolle Menschen, mit denen ich spannende Themen diskutiere.

00:11:04: Also ja, ich bin vielleicht nicht und ich gehe auch noch ein zweimal im Monat weg also anders früher eher am Tag nicht mehr.

00:11:12: Ich kann meistens noch fahren wenn ich darf es auch.

00:11:19: Gut ergänzt.

00:11:20: Da hat sich das schon verändert und gleichzeitig habe mein Leben mit anderen sinnvollen Dingen gefühlt.

00:11:26: Da kann ich spüren, nee.

00:11:27: Ich bin vielleicht nicht mehr die betrunkene Party-Kanone, die irgendwie nach Ibiza jettet und zwei Tage nicht schlägt oder sonst was macht.

00:11:36: Aber das brauche ich auch nicht mehr um mich wertvoll zu fühlen.

00:11:39: Sondern ich hab andere Dinge wo ich stolz drauf bin wenn ich Zeit mit meinem Sohn verbringe.

00:11:44: wir haben es einfach armen Armen mannen sehr hier gucken Film gucken Und das ist das wo ich merke seitdem ich auf meinen Körper höre wie gut mir das tut Ja, seitdem ich stille und ruhe ertragen kann.

00:11:58: Ich konnte früher nicht alleine sein.

00:12:00: das war für mich unerträglich bei natürlich dann die Gedanken im kopf losgingen Und inzwischen kann ich das sehr gut ersetzen mir einfach hin und mal meine stunde was er ohne ein tolles blitz mit einfach Stifte gekauft zu calligraphie satt sitz ich einfach mal da und lasst es gehören.

00:12:16: Mal durchatmen den körper zur holkommen und das fühlt sich gut an.

00:12:19: und dieses gefühl das zu zulassen ... ohne zu denken, kann ich das jetzt auf Instagram posten.

00:12:25: Und wenn ich das... ... den achtzehnjährigen hier in der Bergheinschlange erzähle, ... ... finden die das dann cool?

00:12:30: Vielleicht nicht!

00:12:31: Aber ich hoffe sie kommen irgendwann auch an dem Punkt,... ... dass Sie merken, es ist eigentlich etwas Cooles.

00:12:40: Ja warum?

00:12:41: Wo ist das Problem an dem anderen?

00:12:43: Du hattest was, das habe ich noch nie gehört und find's total interessant... ...und irgendwie auch lustig und gleichzeitig ernst dieses Cheaten.... einen Job zu machen und sich dabei irgendwie gesundheitlich aufzureiben.

00:12:58: oder wie hast du es gemeint dieses schummeln.

00:13:01: Das ist wie

00:13:02: doping.

00:13:05: Wodurch hast du dich gedoped?

00:13:07: Was war dein doping?

00:13:10: Naja ich habe im Endeffekt, wenn man sich anschaut was braucht das brauche ich um ein erfülltes Leben zu haben.

00:13:18: Ich brauch Beziehung, ich brauch Familie Spaß in der Freizeit, ich brauche kreative Beschäftigung.

00:13:26: Ich brauche ein Körper, der gut funktioniert und kann für verschiedene andere

00:13:31: sein.".

00:13:32: Und ich habe ganz viele dieser Themen extrem vernachlässigt.

00:13:37: Also wie oft war ich im Urlaub und hab mehr oder weniger durchgehend gearbeitet?

00:13:42: Wie oft stand meine Frau vor der Büro-Tür weil wir verabredet waren und ich habe noch anderthalb Stunden gebraucht um eben dieses Telefonat zu beenden?

00:13:51: Wie oft konnte ich nicht, äh äh Elternabend war ich mein ganzes Leben nicht.

00:13:56: Also solche banalen Dinge ja.

00:14:00: Das Straßenfest von der Schule meines Sohnes da war ich jetzt vor zwei Jahren das erste Mal.

00:14:06: Ähm so und indem ich einfach viele Dinge weggelassen habe in dem ich meinen Schlaf vernachlässigt habe.

00:14:14: In dem ich kein Sport mehr irgendwann gemacht hab.

00:14:17: vom pc saß und während dessen gegessen habe.

00:14:20: ich hab heute noch probleme.

00:14:23: Langsam und bewusst zu essen weil es ist für mich allein der satz ist lassen wir mal schnell was

00:14:30: essen,

00:14:32: das so häufig schnell

00:14:34: was zu essen

00:14:34: holen und dann schon während des cols ich mach kurz kamera auf ich ess noch.

00:14:40: Das geht alles zu Lasten der Substanz am Ende.

00:14:43: Ein junger Körper hält das zwanzig Jahre aus, aber irgendwann kommt die Quitter und das meine ich mit wesentliche Bereiche vernachlässigen um halt voll im Job immer ansprechbar verfügbar da zu sein Dinge zu machen wo andere sagen und ich habe auch Werte an der einen oder anderen Stelle überschritten, oder nicht gelebt.

00:15:09: Also ein paar Prästrukturierungsaspekte umgesetzt.

00:15:13: Grauzone sich hat niemals das Gesetz verstoßen.

00:15:17: aber ich habe schon Dinge gemacht wo ich heute sagen würde Das würde ich jetzt noch mal so machen.

00:15:23: und auch das hinterlässt Spuren in einer Psyche, in einer Seele, man es Karma nennt.

00:15:31: aber Dinge kommen zurück Und das ist am Ende, ist es im Endeffekt eine einseitige Manipulation des Lebens um das berufliche Geld verdienen zu kuschen.

00:15:46: Das würde ich heute nicht mehr so empfehlen wenn ich meinem Jugendlichen einen Weg laufen würde.

00:15:53: Würdest du es anders machen?

00:15:59: Das ist eine sehr schwierige Frage!

00:16:02: Ich bin mit dem Leben und an dem Punkt wie ich jetzt bin ... sehr zufrieden.

00:16:09: Und wenn ich mal unterstelle, dass dieser Punkt da ist... ... weil mein Leben so verlaufen ist wie es verlauchen ist,... ... also in der Gesamtshow würde ich sagen... ... viel Glück gehabt.

00:16:25: und jetzt an einem Punkt wo ich sehr fein bin.

00:16:28: Einzel Aspekte... ... würde ich heute nicht nochmal wiederholen mit dem Wissen was ich heute habe!

00:16:35: Ja und wies dir gelungen aber?

00:16:39: jetzt ohne großem Schwermut auf die Vergangenheit zu blicken und sich Vorwürfe zu machen oder hätte ich nicht doch so einen Trauern vielleicht auch oder so, nicht loslassen können das die Vergange halt nicht immer schön war?

00:16:58: Also es ist mir nicht immer gelungen.

00:17:00: Es gab Momente wo ich vorrufsvoll mit mir selbst war.

00:17:05: wie konnte ich nur warum habe Dinge, die sehr unwiderbringlich sind.

00:17:12: Zeit mit meinem Sohn als er noch recht klein war.

00:17:17: Da war ich zwischenzeitlich sehr streng mit mir.

00:17:20: was mir geholfen hat ist ein positives Menschenbild auch mit mir selber zu akzeptieren.

00:17:27: also Ich habe zu jeder zeit geglaubt und es auch gelebt und gespürt dass sich die beste Entscheidung treffe die ich treffen kann.

00:17:41: Ich habe meine Ziele, die ich mir damals gesetzt habe erreicht.

00:17:46: Wenn ich heute meinem zwölfjährigen Ich sagen würde was ich erreicht habe... ...und das auch zu akzeptieren.

00:18:01: und natürlich habe ich einen sehr hohen Preis bezahlt.

00:18:04: und gleichzeitig bin ich jetzt auch froh in so einer Situation zu sein.

00:18:08: ökonomischen Leben, was überdurchschnittlich ist.

00:18:13: Ich habe einen Job wo ich Entscheidungen treffen kann, wo ich Selbstwürzsamkeit habe.

00:18:19: Ich kann gestalten und kreativ sein.

00:18:22: Ich

00:18:22: komme mit spannenden Menschen in Kontakt.

00:18:25: also ich bin sehr dankbar für das was ich habe und diese Dankbarkeit hat mir dann auch geholfen Selbstliebe, also mich selbst zu akzeptieren auch für das was ich getan habe und mich nicht so verurteile.

00:18:39: Ich sage mal am Ende ändern kann ich es jetzt eh nicht mehr.

00:18:42: Also von daher lieber das Beste draus machen und gleichzeitig das Intellektuellz überstehen ist einfach... Das ist immer wieder auch viel Arbeit und viel Bewusstsein auch machen und viel Dankbarkeit.

00:18:57: Also Dankbarigkeit ist ein ganz ganz wesentlicher Schlüssel zu sagen Wahnsinn, wie reich beschenkt ich bin was ich alles für Möglichkeiten habe.

00:19:08: Glaubst du jeder Mensch hat immer diese Überzeugung?

00:19:12: Ich handle jetzt so bestmöglich wie ich das denke.

00:19:18: in dem Moment also auch sage ich mal die krassesten Täter wenn man so will oder fragen dich als Täter sehen?

00:19:29: Also keine Ahnung, Diktatoren.

00:19:32: Vergewaltiger Mörder... was auch immer.

00:19:38: Ich glaube es gibt irgendwo eine Grenze wo ich sagen würde ab jetzt fängt es an ne krankhafte Persönlichkeitsstörung zu sein also insbesondere fehlende Empathie also meine Auswirkung auf andere zu reflektieren.

00:19:59: Ich sage mal vorsichtig, man muss eine gewisse Kalschneuzigkeit auch haben.

00:20:03: Also ich sag mal der Narzissmusanteil auf See-Level ist überdurchschnittlich hoch weil halt auch das was ich mir selber ja angetan habe die Ausbeutung gegenüber meiner Familie meines

00:20:16: Körpers

00:20:17: hätte ich ja nicht tun können wenn ich mich selbst gegenüber einer gewissen Empathielosigkeit gehabt

00:20:23: hätte.

00:20:27: und die Frage ist wo fängt es an krankhaft zu werden?

00:20:30: Und ich glaube schon, dass die meisten Täter sich im Recht wähnen.

00:20:38: Weil was mir alles angetan wurde... Die anderen wissen gar nicht.

00:20:44: und also ich glaube die konstruieren sich schon ein Gebilde in dem das was sie tun in irgendeiner Form legitimiert ist.

00:20:53: Das kann es für mich aber nur erklären und nicht entschuldigen Ja und es bleibt Täter schafft es bleibt negativ es bleibt zu verurteilen und gleichzeitig glaube ich dass diese menschen schon für sich eine geschichte entwickelt haben.

00:21:07: sie denken das passt.

00:21:09: Außer wirklich soziale krankhafte bösewichte sage ich mal aber das ist wahrscheinlich dann wirklich nur ein sehr kleiner.

00:21:19: Und jetzt hast du gesagt jetzt jetzt lebst du mehr von dem was eigentlich für dich deinen werten entspricht und was Ich sag mal anders als dein früheres ich, weniger diese destruktiven Anteile hat.

00:21:34: Also weniger dieses selbstzerstörerische ausbeuterische vielleicht auch anderen gegenüber.

00:21:40: was heißt das jetzt für deinen für deinen Alltag als Chef?

00:21:44: Wie lebst du jetzt im Vergleich zu früher?

00:21:47: Was ist so dein Alltag deine Routine und... Das würde mich echt interessieren wie du das integriert hast.

00:21:59: Also viele Routinen, die ich früher hatte habe ich heute auch noch.

00:22:06: Ich hab immer großen Wert darauf gelegt in einer direkten eins-zu-eins Interaktion mit meinem Umfeld zu sein.

00:22:16: Ich habe immer gesagt was ich tue und ich habe immer getan was ich sage.

00:22:21: also ich war immer sehr straight Auch so Kundenorientierung Lösungsorientiert denken, eine sehr systemische Denke und so weiter.

00:22:33: Da habe ich mich gar nicht groß verändert, weil das sind auch Kernaspekte meines Erfolges.

00:22:40: Ich spüre was in Systemen, wenn da irgendwie etwas nicht funktioniert.

00:22:45: Das realisiere ich irgendwie und das nutze ich.

00:22:50: Was sich sehr stark verändert hat ist meine Zielsetzung.

00:22:56: Warum mache ich das Ganze?

00:23:02: Ich habe das von, ich will von allen als der beste und erfolgreichste gesehen und anerkannt werden.

00:23:11: Das dann zu monetarisieren um den nächsten Karriere Schritt zu machen gibt mir mehr Verantwortung, mehr Projekt.

00:23:18: also ich hab alles an mich gezogen um mich zu profilieren sage ich mal bin ich heute eher in der Fragestellung Was braucht das System, damit es gut funktioniert?

00:23:35: Und ich stehe nach wie vor auf Erfolg.

00:23:38: Also wir haben gerade eine etwas schwierige Ergebnisse.

00:23:46: sind grade nicht so, wie ich mir das vorstelle.

00:23:49: Das macht mich fettig.

00:23:50: also weil für mich auch ein Resultat meine Arbeit ist und auch ein Stück weit wie ein Qualitätsindikator, ob ich das was ich tue gut mache.

00:24:01: Und gleichzeitig habe stärker das System im Blick.

00:24:05: Ich hab stärker eine Langfristigkeit.

00:24:08: also ich will hier nicht jetzt mal irgendwie gutes Jahr abliefern oder drei geile Kunden gewinnen oder cooles Projekt umsetzen sondern ich möchte dass es eine Firma ist oder wird wo Kunden sagen Geil, die haben verstanden was ich brauche wo die Mitarbeiter sagen Ich weiß was ich hier zu tun und zu lassen habe.

00:24:31: Ich weiß wie ich mich einbringen kann Und wenn ich mich Einbringe wird das honoriert und führt zu Erfolg.

00:24:37: also quasi eine Schleife aus positiven Erleben und Positiven Kunden Erfahrung und dass ohne dass Substanz Verbraucht wird weder human Kapital noch irgendwelche anderen Sachen auf Verschleiß gehen.

00:24:52: Das ist sozusagen mein neues Ziel und das ist deutlich anspruchsvoll.

00:25:01: Und gleichzeitig... ...und das ist das Wichtigste, ich gebe mir Zeit!

00:25:09: Ich bin hyper ungeduldig und ich muss ganz oft sagen okay mal drauf schauen gute Entwicklung nächsten Schritte gemacht nächsten Schritten sind klar.

00:25:20: Und diese zeitliche Komponente, die entzerrt.

00:25:24: Ja?

00:25:24: Die macht es weniger... Ich hab Deadlines und ich sitze auch immer noch bis abends zum Zähnen im Büro.

00:25:30: Es gehört halt auch irgendwie dazu.

00:25:34: aber wenn ich bis zähne im Bürositze dann ist mein Gedankengang, hm!

00:25:39: Ich muss mich besser organisieren, ich muss meine Prioritäten klarer bekommen.

00:25:43: und früher habe ich gedacht, ja geiler Typ,

00:25:45: ne?!

00:25:45: Wenn du nicht bis zähen bleibst läuft dir gar nix.

00:25:49: Das ist die Veränderung der Denkweise.

00:25:51: Heute erkenne ich das als ein Fehler sozusagen.

00:25:55: und früher habe ich gesagt, dass du einer Typ bist.

00:26:01: Das ist ja möglich.

00:26:03: wenn du jetzt kein Aktienkonzern bist oder also wenn du eine AG bist wo externe Shareholder in Interesse haben kurzfristig Rendite aus dem Laden zu ziehen

00:26:15: Dann

00:26:16: ist es doch mit dieser Zeit schwierig.

00:26:19: Was habt ihr für eine Gesellschaftsform?

00:26:24: Und was heißt das dann auch diese Geduld mit deinen Kollegen, also wie spüren deine Mitarbeiter?

00:26:32: Das ist tatsächlich bei der Egläsia ein riesen Vorteil den wir haben.

00:26:38: Wir sind im Besitz der Diakonie und der Caritas im Wesentlichen... Also den evangelischen und katholischen Wohlfahrtsverbänden, die uns vor vielen, vielen Jahren gegründet haben um ihre eigenen Assets bestmöglich zu schützen.

00:26:58: Und da Versicherung insbesondere im Kollektiv besser funktioniert, haben wir irgendwann andere Geschäftsmodelle auch dazu genommen für unsere Gründer und Besitzer, sage ich mal, aufsichtsräte bestmögliche Lösungen dann auch zu bekommen.

00:27:14: Also gute Portfoliopolitik und so was betreiben zu können.

00:27:18: Das heißt Geld verdienen steht nicht an erster Stelle sondern es geht darum Bestmöglichen Dienstleistung für unsere Inhaber zu generieren die dann natürlich auch anderen Kundengruppen zur Verfügung stehen.

00:27:32: Und ich dachte am Anfang von außen, ja also jedes Unternehmen steht ja irgendwo Kunden stehen vorne und hin und her.

00:27:39: Ich war CFO.

00:27:39: von dem Börsen notierten Unternehmen diese ganzen Werte Sprüche, Tafeln das kannst du alles knicken kurz vor Quartalsabschluss Du hast ein Gap to Forecast dann gibt es einen Hiring Freeze Dann gibts'n Travel Band Dann gib's'n Bonus Cut Dann gibs'n.

00:27:55: weiß ich nicht was Das ist wo du sagst Leute ganz ehrlich Aber bei uns ist es tatsächlich so.

00:28:06: Wir sind ein hochprofessionelles Unternehmen, unsere Aufsichtsraten sind ehemalige DAX-Vorstände

00:28:10: usw.,

00:28:11: das sind alles Vollblutprofis und natürlich repräsentieren wir auch einen Unternehmenswert den es zu erhalten geht.

00:28:19: aber wir müssen nicht kurzfristig Blödsinn machen nur um die G&V ein bisschen zu polieren.

00:28:27: Ich habe schon den Anspruch gute Arbeit zu bringen und Geduld bedeutet, nicht Zeit zu verdatteln.

00:28:33: Aber wir können halt sagen ist ein Thema sinnvoll.

00:28:37: Glauben wir daran?

00:28:38: Und wenn wir in Kollektiv dran glauben dann machen wir das.

00:28:42: In der Zeit als CFO muss seit irgendwem einen Exelschied fägen wo du nach sechs Monaten schon einmal mehr Geld verdienen hast als du an Investitionssumme hattest und rieseneffizienzen global skalierbar hin und her Damit man mal irgendwie ein Euro ausgeben durfte.

00:29:00: und diese Dynamik haben wir in der Form nicht.

00:29:03: Und ich glaube unter dem Strich, sind wir dadurch besser?

00:29:07: Ja das ist also das ist keine keine Marge die wir verlieren dass wir uns Zeit nehmen sondern mittelfristig Outperform wir short-term thinking dadurch da bin ich fest von überzeugt.

00:29:23: Nicht umsonst ist aus einer Eigengründung der Kirchen, der größte Magler Deutschlands geworden.

00:29:29: Also wir sind schon ein Powerhouse auch im Markt und wir sind sehr erfolgreich sowohl was Faktum anbelangt als auch das andere Käppi-Eis anbelankt.

00:29:38: und dass obwohl wird diese Werte so konsequent vertreten wie es gerade beschrieben?

00:29:42: oder nicht obwohl sondern... Ich

00:29:45: wollte gerade ergänzen, ja.

00:29:48: Und bei euch gab es kein Private Equity vorne grad alles zusammenkauft und zusammenwürfelt und dann aus eigener sozusagen Kraft?

00:29:56: Genau also in unserer Industrie ist Private Equity grade sehr stark.

00:30:01: Also wir haben gerade ein zwei Hände voll großer Private Equity Unternehmen die beiden Bildstrategien machen.

00:30:07: Wir selber sind ein unorganischer Käufer.

00:30:09: auch wir akquirieren andere Unternehmen da nicht irgendwelchen Fremdkapitalinteressen unterlegen, sondern das erfolgt auch eigene Rechnung und im eigenen Risiko heraus.

00:30:26: In dem Moment wo du gemerkt hast, wenn ich anfange mich anders zu leben und fang an dass jetzt in die Organisation ... Du hast ja eine sehr machtvolle Position reinzutragen.

00:30:41: Wie war die Reaktion, also was hast du gemacht und wie waren dann die Reakzionen deiner geführten oder auch Kollegen?

00:30:49: Weil es ist ja schon ein Wandel von ich bin zehn Uhr abends noch da und klopfen mir die Brust hinzu.

00:30:56: Ich atme immer durch und bin um sechs daheim.

00:31:00: Wie hat dein Umfeld reagiert?

00:31:05: Sehr unterschiedlich!

00:31:07: Also die Bandbreite der Spinner, der Hibbi.

00:31:16: Der Spirit jetzt ist er durchgedreht.

00:31:18: zu mein Gott danke dass du das endlich mal aussprichst und diese insbesondere der Anteil Danke dass du es aussprächst ist größer als ich erwartet hätte.

00:31:33: Prozettuale Vergleich zu den Spindern?

00:31:36: Bitte!

00:31:37: ...

00:31:37: zu den Spinner-Aussagelmenschen, wie ist so die Verteilung?

00:31:42: Also... Wie war also die Veteilung Zuspruch und Widerspruch.

00:31:46: Was ist dein Bauchgefühl?

00:31:48: Ich glaube initial habe ich die Gegner sehr gespürt,... ... weil es natürlich aus einer unsicherer Haut so eine Veränderung... ...und dann kommt noch negatives Feedback von außen.

00:31:58: Das hat mich sehr getroffen!

00:32:01: Das verstummt aber immer mehr.

00:32:03: Also je mehr ich das schaffe auch zu leben,... je näher die Leute dann auch in Kontakt mit mir sind und merken, oh, der hat trotzdem noch Kunden an eroberster Priorität.

00:32:14: Wenn ich den Sonntag anrufe und sage, er muss Montagmorgen um sechs beim Kundendermin sein, dann ist er trotzdem da.

00:32:21: Also das ... Je klarer das wird, desto mehr positives Feedback bekomme ich.

00:32:29: Und ich hab ja auf dem Human Prosperity Lab gegründet als einen Ja, einen co-kreativen Raum um moderne Führung im Endeffekt auch zu etablieren und ich habe ein Broadcast angelegt.

00:32:44: Da hab' ich mal so zweieinhalbfünfzig meiner wesentlichen Business Kontakte wo ich dachte war ja da kann was passieren die habe ich mit denen schreibe ich regelmäßig an und da kommt inzwischen überwiegend positives Feedback.

00:32:58: also ganz ganz seltenmal dass jemand sagt hey sorry aber das trifft es gar nicht.

00:33:06: Und negative Sachen habe ich wirklich schon länger jetzt nicht erlebt.

00:33:11: Ermutigende Botschaft und so diejenigen im Umfeld, also was hast du spürbar anders gemacht außer jetzt ruhiger zu sein?

00:33:22: Es gibt ja tausende verschiedene Techniken, die man machen kann um in Balance zu bleiben und seine Spiritualität zu pflegen.

00:33:31: Wie pflegst Du sie und was hat das mit deiner Rolle als Chef zu tun?

00:33:36: Also viel der pflegenden Rituale, die ich mache sind privater Natur.

00:33:44: Wenn ich aufstehe versuche ich erstmal mit einer Mobilisierung körperlich präsent zu sein.

00:33:55: Das ist das eine.

00:33:57: was ich im Job aktiv eingebracht habe ist das ganze Thema Atmen.

00:34:04: Also wir haben mit Regulate die sind das ist so ein Art Spezialist der sich auf btb also die versuchen den spiegel Anteil klein und den wissenschaftlichen Anteil großzuhalten einfach damit die.

00:34:16: Die Hürde klein ist, dass habe ich im Führungskräftekreis habe ich das mal vorgestellt.

00:34:22: Wir haben mal zusammen geatmet

00:34:25: wie viele Kräfte ganz kurz.

00:34:28: Wir sind ungefähr fünfzig und ich hatte eine verpflichtende Einführung, wo ich gesagt hab ihr müsst euch das jetzt einmal anhören.

00:34:36: Wenn nicht mitatmen will der sitzt dann einfach meine Viertelstunde da und kann den anderen beim Atmen zugucken.

00:34:41: Das war quasi wichtig.

00:34:44: Und am nächsten Morgen hat ich dann gesagt okay um acht treffen wir uns für die, die Bock haben.

00:34:48: Da kamen dann so fünfzehn Leute und daraus sind heute Breathwork Ambassadors entstanden das in der Firma weiterhelfen zu verbreiten.

00:34:59: Wir haben inzwischen eine Landingpage, wo du verschiedene Art und Techniken drauf hast.

00:35:04: Ich selber für das vor wichtigen Meetings.

00:35:07: wenn wir Sessions hier haben dann mache ich das und wir haben in zwischen auch sowohl auf dem Vertriebsauftakt.

00:35:15: da waren so hundertfünfzig Leute also in einem All Colleagues Call.

00:35:18: da waren knapp zwei Hundert leute jetzt innerhalb des Schulgruppes die dann noch geblieben sind ... wir dann auch einmal mit denen geatmelt haben.

00:35:25: Und ich nutze es in meinem Team, machen wir's regelmäßig.

00:35:29: Ich wollte einfach mal sagen, hey ... ... kurz mal fünf Atemzüge zusammennehmen oder mal eine zwei Minuten Espresso-Atmung... ... oder mal ein Box-Breathing am Ende wenn wir sehr hitzig diskutiert haben um einmal alle wieder ein bisschen runterzufahren.

00:35:41: Also kurze Impulse setzt sich da.

00:35:43: Da machen jetzt nicht neunzig Minuten Psychedelic Breath.

00:35:45: das wäre dann ein bisschen viel.

00:35:47: Ach

00:35:47: krass!

00:35:48: Das heißt es gibt so unterschiedliche Anlässe für unterschiedliche Techniken.

00:35:53: Was wäre jetzt zum Beispiel für ... Deine bewerteste Technik für Kollegen auf Ziel-Level, wo du sagst, boah krasse Stresssituationen raufen runter, mega viele Termine und so weiter?

00:36:07: Und beschreib mal wie die abläufen laufen würde.

00:36:11: Genau also ich habe zwei sehr einfache Artentechniken.

00:36:15: das eine ist Box Breathing.

00:36:17: Wie wird es?

00:36:18: Vier Sekunden ein, vier Sekunden halten.

00:36:21: Vier sekunden aus, vier sekunden halten und halten.

00:36:26: also du machst quasi wenn du den Atmung als vierseitige Bewegungen siehst jede Bewegung vier Sekunde?

00:36:32: Ah deswegen die Box

00:36:33: Genau deswegen die box.

00:36:34: das machst du vier bis sieben mal.

00:36:38: Puls geht runter Das vegetative Nervensystem entspannt sich, das Gehören kommt innen anderen Alphabetter, Gamma-Modus sag ich mal.

00:36:50: Das ist sehr beruhigend und das Gegenteil ist eine Espressoatmung, dann hast du kurz einhecheln und durch Entspannung ausatmen und wenn du so hechelst, dann fährst du korrekt.

00:37:11: So kann man sich Fokus Energie Also das mache ich als Konzentrationsübung.

00:37:22: Und wie lange die erste Übung?

00:37:23: und muss die Atmung?

00:37:25: bei diesem Boxatmen, muss die Lunge komplett gefüllt sein?

00:37:29: Und wieder komplett leer auch aktiv leer?

00:37:31: oder reicht es einfach so in diesem natürlichen normalen Atemband zu machen?

00:37:37: Oder ist es wirklich was noch Erweiterndes jetzt als normale Tagesatmen?

00:37:42: Ich würde die Sitzhaltung mit im Blick haben, also dass man einmal beide Füße auf dem Boden drücken gerade.

00:37:50: Schultern entspannt, Blick geradeaus vorher vielleicht ein-zwei Mal normale Atmen spüren wo man eigentlich ist und dann schon tief einatmen ohne sich jetzt aufzuglustern.

00:38:04: Also ich würde immer versuchen Belli...

00:38:10: Bauch

00:38:11: Erweitern, Brust erweitern halten und dann entspannt wieder Luft loslassen.

00:38:19: Also nicht auspusten sondern loslassen, dann wiederhalten und dann wieder...

00:38:33: Und macht es einen Unterschied ob ich durch die Nase einatme oder ausatme?

00:38:38: Ich benutze beim Ausatmen den Mund weil in dem du die also wenn du bisschen Gegendruck produzierst kannst ist es einfacher langsam auszuatmen.

00:38:49: durch die Nasis eher so.

00:38:51: Oder auch... oder... Das heißt, ich würde durch den Mund immer aus und durch die Nase ein.

00:39:01: Man kann aber auch wenn man stärkere Aktivierung, also man macht ja so eine Alkaloide... Also man ändert den CO²-Anteil in Blut Und wenn man durch Mund ein und aus das ist die intensivste Form kommt es schon auch wirklich zu körperlichen Reaktionen,

00:39:19: wenn du das reweichen kannst.

00:39:20: Kribbeln und so weiter.

00:39:22: Du kriegst das Krämpfe, du hast ein bisschen Dizziness, was kalt warme Body Sensations und sowas also... Und das eigentliche, was dann aber passiert?

00:39:34: Und dass ist sage ich mal die Magie!

00:39:36: Du veränderst die Gehirnwählen Also du kommst in einen erst meditativen oder später transmeditativen Zustand Und was auch passiert, du nimmst Energie aus dem kritischen Denken also aus dem Präfront und packst es ins limbische System.

00:39:53: Das heißt man wird ein bisschen animalischer emotionaler Rohr und ich sage mal die ganzen kritischen Stimmen bin ich gut genug und diese Themen kriegt man dadurch ruhiger und man kommt mehr ins fühlen.

00:40:08: so das ist das was auf der körperlichen Ebene.

00:40:10: aber dafür muss man dann jetzt schon Mal fünf bis zehn Minuten verschiedene Artentechniken machen.

00:40:15: Also das könnte ich anleiten, aber da gibt es verschiedene Techniken wie man diese Körper und emotionalen Sensations dann triggern kann.

00:40:26: Und so in der Firma hast du dann gemessen oder messst ihr welche Unterschiede das bringt?

00:40:32: Oder bleibt das alles subjektiv oder habt ihr auch mal diesen Forschung betrieben finde ich ja höchst spannend zu versuchen welcher Effekte das auslöst.

00:40:42: Also wir messen die Nutzungsgrade der Atem-App und so was, das schon.

00:40:49: Wir wissen dass da eine gute Nutzung ist.

00:40:53: Die verschiedenen Atemschulen sag ich mal Und Publikationen die es dazu gibt die weisen das nach wir selber also da wirklich ein inhaltlichen Zusammenhang herzustellen schwierig.

00:41:10: Es ist so ein komplexes, multiplis System.

00:41:13: Du müsstest wirklich in der Labor-Messungssituation quasi gehen, Vergleichsgruppen machen und sowas... Das das machen wir nicht.

00:41:22: Habe ich das Gefühl dass einzelne Führungskräfte mehr bei sich sind?

00:41:27: Mir authentischer Vorkommen, ehrlicher miteinander kommunizieren.

00:41:32: also das ist auch ein ganz kleines Tool was ich gerne nutze.

00:41:36: vor Besprechungen einen kleinen Checkin Wie bist du gerade hier?

00:41:42: Ja und nicht dieses, wie geht's dir?

00:41:43: ja.

00:41:44: Geht gut war grade im Urlaub ist schon wieder alles stressig.

00:41:46: sondern wie geht es dir?

00:41:47: was ist gerade los bei dir?

00:41:48: Ja gerade einen schwierigen Anruf bekommen.

00:41:51: meinem Vater gehts nicht gut muss grad ein bisschen aufpassen.

00:41:54: mein Sohn ist gerade in der Schule gestürzt oder ich war gerade das ganze Wochenende mit der Familie unterwegs.

00:41:59: Ich bin körperlich noch ein bisschen erschöpft dass man einfach grob weiß wo steht er andere.

00:42:03: gerade weil das hilft seine Reaktion besser einzuordnen und wir Menschen sind ja sehr darauf gepolt zu schauen ist hier Gefahr reagiert wie wenn ich weiß in was wir im Zustand die anderen sind, ist danach die Diskussion einfach eine.

00:42:17: Zugewandte also die Frontenbildung.

00:42:19: das Eskalierende passiert weniger und wir hatten vor heißt nicht mehr genau vier sechs Wochen oder so in Berlin zwei Tage Management Day.

00:42:29: da sind wir dann mit dem Top Zehner Gremium sage ich mal unterwegs Und das Feedback am Ende war, wow!

00:42:38: Das hat richtig Spaß gemacht.

00:42:39: Wir haben tolle Sachen geschafft.

00:42:41: Ich kann euch alle gut leiden.

00:42:42: Also es war so das gegenseitige Feedback... also viele haben gesagt ich mag einfach die Menschen hier mit mir im Raum sind und ich sage mal wir sind schon Board Level ja?

00:42:50: Also ich kenne Phasen da hat man sich gegenseits nicht das schwarze und umfingernagel gegönnt auf Board Level sondern jeder war bemüht für sein Bereich die Ressourcen zu bekommen bloß gegeneinander und jeder will gut aussehen.

00:43:04: Und hat das jetzt ausschließlich was damit zu tun?

00:43:07: Wahrscheinlich nicht, hatte es einen großen Einfluss auch gehabt irgendwie schon so.

00:43:13: von daher kommen da glaube ich viele Dinge zusammen.

00:43:15: wenn man viele richtige dinge tut kanns mich schlechter werden.

00:43:20: Was empfiehlst du Führungskräften in deiner Position?

00:43:25: warum ist es notwendig sich mit den eigenen ...mustern zu befassen, den eigenen Triggerpunkten... ...um diese Ruhe überhaupt bewahren zu können.

00:43:36: Du meintest du bist viel ruhiger geworden und kannst dadurch besondere Entscheidungen treffen?

00:43:42: Das ist ja für den Hebel, den du in der Hand hast, unglaublich vorteilhaft!

00:43:47: Also es ist auch ein Wettbewerbsvorteil wenn du dich nicht treiben lässt von deinen Triggern.

00:43:58: Ich glaube, nur wenn man sich selber wirklich kennt und versteht kann ich gut mit anderen in Beziehung gehen.

00:44:07: Und ich glaube das gute Beziehungen notwendig sind um Höchstleistung zu erbringen.

00:44:17: Gerade wenn man Business as usual mal verlässt gerade wenn es mal kritischer wird.

00:44:25: also wie oft habe ich es erlebt in der Vergangenheit dass aus einer angespannten Situation heftige Konflikte entstehen.

00:44:35: Angst macht aggressiv, Wut ist ein guter Raum um Angst zu produzieren.

00:44:44: und diesen Mechanismus warum habe ich gerade Angst?

00:44:49: Was macht diese Angst mit mir?

00:44:51: nur wenn ich das selber verstehe Kann ich ein bisschen abstrahieren und sagen okay, ich habe das in der Vergangenheit schon mal erlebt.

00:45:00: Ich projeziere gerade auf andere.

00:45:02: Ich hab die Chance durchzuatmen nochmal nachzufragen.

00:45:05: wenn ich mich selber nicht gut kenne dann reagiere ich sofort Wenn irgendein Impuls von dir kommt wer mich irgendwie falsch erwischt Und ich bin angespannt BAMS!

00:45:18: Dann kriegst du sofort eine zurück.

00:45:20: Wenn ich weiß David ist ein guter Typ.

00:45:23: Ich bin guter Typ.

00:45:26: Was hat er da gerade gesagt?

00:45:27: David, kannst du mir das einmal noch mal erklären?

00:45:29: was meintest Du grade mit dem was Du gesagt hast und schon ist die Situation entschärft.

00:45:33: also dieser Mikroimpuls wo man nicht sofort zurückballert der ist glaube ich sehr entscheidend und dafür muss ich mich selber akzeptieren Und ich muss mir vertrauen damit ich anderen auch vertrauen kann.

00:45:50: Deshalb glaube ich, ist diese Selbsterkennung so wichtig.

00:45:53: Weil wenn wir sehr im Traumaanspannungsnervosität Umwelt sind dann wird es halt schnell einfach sehr doll mit Menschen.

00:46:03: Was ist deine Haltung?

00:46:04: Ist das Aufgabe... ...ist das Privatsache und gehört in die Therapie?

00:46:09: oder ist das berufliche Aufgabe von Führungskräfte?

00:46:13: Entwicklungsprogrammen Coaching Trainings was auch immer?

00:46:18: Ich glaube, wir müssen aufpassen, dass das Arbeitsumfeld nicht ein Therapiersatz wird.

00:46:25: Das kann es nicht!

00:46:27: Es gibt therapeutische Herausforderungen – ich sage mal die fehlende Liebe meines Vaters, die diskutiere ich mit meinen Therapeuten und nicht mit meinem Chef.

00:46:37: Wenn mein Chef weiß, dass ich ein Anzikeover-Performer bin, kann er anders mit mir umgehen?

00:46:44: Ist eher verantwortlich dass ich das, nein.

00:46:48: Aber also ich glaube die Erkenntnis und die Heilung muss stark im privaten Rahmen stattfinden.

00:46:55: Ich finde es okay wenn Wissen darüber in der Firma auch vorhanden ist Also dass man weiß was bei dem Gegend los ist Und ich glaube wo wir als Firma oder als unternehmende Verantwortung haben.

00:47:09: Das wird Dinge Systeme denken Ja und ein positives Menschenbild haben.

00:47:14: Ich sage immer jeder tut jeden Tag das Beste, was er denkt und was er gerade machen kann.

00:47:20: Häufig reicht es trotzdem nicht, da nicht in eine Schuldzuweisung zu gehen.

00:47:26: Nicht in eine Beschämung... Ich meine, Schultscham schlecht ist gewissen!

00:47:29: Das sind die klassischen Manikulationstechniken, die nicht so nette Menschen machen um, sage ich mal, durch erfolgreicheres Leben zu kommen und dem den Boden zu entziehen und zu sagen okay, was brauchst du?

00:47:45: Damit es besser wird?

00:47:46: wie kann ich dir helfen?

00:47:48: was brauchst du von dem system damit am ende was anderes rauskommt das was gerade raus kommt?

00:47:54: das reicht nicht.

00:47:55: Und ich akzeptiere aber trotzdem dass du nicht schuld bist daran.

00:47:59: das ist glaube ich diesen mechanismus.

00:48:01: ich glaub der muss sollte.

00:48:04: ich möchte in einer firma die ich verantwort dieser mechanismus.

00:48:09: Wie siehst du die Veränderung die jetzt durch k i kommt ja vieles, abnehmen kann von dem was uns eigentlich bildungstechnisch mitgegeben wurde wissen.

00:48:23: Schreiben sprache auch in vielerlei hin sich denken rechnen programmieren, was bleibt noch übrig vom Menschen?

00:48:33: und wie sieht also Berufsentwicklung aus wenn KI ganz viel übernimmt?

00:48:44: Ja, sehr berechtigte Frage die in mir auch an manchen Stellen Sorge auslöst.

00:48:53: Also ich bin großer Freund von Technologie.

00:48:56: Ich habe KI von Anfang an aber seitdem soll diese Chat GPT also seit dem es in der Öffentlichkeit gelandet ist war er sehr early adapter

00:49:04: dieser

00:49:05: Technologien nutze das massiv in meinem privaten und im beruflichen Kontext Und ich glaube fest daran, dass wenn erfahrene Menschen KI einsetzen können sie mehr erreichen als wenn Sie sie nicht einsetzen.

00:49:21: So.

00:49:24: KI macht aus Amateuren keine Profis und KI führt auch dazu das die Ergebnisse die entstehen nicht mehr so verinnerlicht sind.

00:49:34: Ich sage mal wie funktioniert Fahrradfahren?

00:49:36: Zehn Mal drauf setzen fünfmal hinstürzen, fünfmal rumgewackelt, irgendwann fährst du ja und dann hat dein Körper das gelernt.

00:49:44: Ich merke selber, dass teilweise krasse Konzeptpapiere die ich mit KI erstelle.

00:49:49: Wo ich eine Stunde mit der Maschine diskutiere, stelle mir Fragen und binde das mit ein.

00:49:54: Orientiere dich an der Denkweise hier hast du noch zwei Bücher.

00:49:56: oder also ziehe dich noch denken

00:49:58: für diese Bücher.

00:49:59: Da kommen richtig geile Sachen raus!

00:50:03: Ich weiß am nächsten Tag häufig schon ganz ganz wenig nur noch von dem was sich da erarbeitet habe.

00:50:10: Wenn ich eine PowerPoint oder wenn ich ein Deck für meinen Aufsiehr, für wen auch immer mache und ich sitze da fünf Stunden dran dann weiß ich welches Wort auf welcher Seite steht.

00:50:22: Da wird es gefährlich sozusagen was die intellektuelle Verwässerung anbelangt und ich glaube wo Menschen unersetzlich bleiben werden ist Aufmerksamkeit.

00:50:37: Aufmerksamkeit ist das was wir am allerwenigsten haben Und wenn twenty-fünf Roboter mit Ideen auf mich zukommen irgendwann und sagen, das ist das Beste hier.

00:50:49: Ich glaube es wird alles in einem Rauschen verschwinden und es braucht dann wieder Menschen um wirklich eine Interaktion, um wirklich ne Veränderung irgendwie auszulösen.

00:51:00: Also von daher glaube ich die menschliche Komponente wird absolut an Bedeutung gewinnen wie wir miteinander umgehen, wie wir interagieren.

00:51:10: Worauf wir uns konzentrieren.

00:51:11: und ich hoffe dass viele sinnlose und nutzlose Tätigkeiten mit denen wir Menschen heute auch noch Beschäftigung quälen eliminiert werden.

00:51:19: aber das ist natürlich eine gesellschaftliche Aufgabe brauchen.

00:51:25: Wir müssen über die Verteilung von Arbeitszeit Von Arbeitsergebnissen also von Geld reden und Kis ja nur ein Katalysator der Ja, wahrscheinlich Revolution ungeahrene Ausmaßes auslösen wird.

00:51:41: Das glaube ich auch und alle reden jetzt über KI Implementierung und die Leute fit machen für KI.

00:51:47: Jetzt sagst du gleichzeitig das menschliche Wird mindestens genau so wichtig?

00:51:53: Das bringt uns ja aber auch im Schulsystem auch keiner bei.

00:51:56: Wenn nicht die Menschen frage was weißt Du eigentlich über Bedürfnisse und Emotionen Und was unterscheidet uns von Tieren und Maschinen dann krieg ich lange Gesichter.

00:52:05: Ich denke, das ist doch irre.

00:52:07: Also es müsste doch das einmal eins im Grundschulalter sein.

00:52:12: und wo siehst du da also Entwicklungsbedarf?

00:52:15: oder wie bereitet ihr euch als Firma darauf vor?

00:52:22: Also erstmal KI überhaupt als Handwerkszeug etablieren.

00:52:28: Wir hatten wir haben eine Kooperation mit dem MIT und hatten in der vorletzten Wortsession den führenden KI-Dud vom MIT hier in Deutschland.

00:52:42: Und die haben sich mit Metastudien beschäftigt, die meisten Top Down Ansätze von KI.

00:52:47: also der CEO überlegt sich, hey Mensch dieser Prozess des Business, das muss doch irgendwie mit KI, es ist doch bescheitern.

00:52:57: nahezu alle was gut funktioniert ist bottom up approach.

00:53:02: Also Teams entdecken für sich diese Tools und denken, warte mal.

00:53:06: Das kann ich doch hier in dem Arbeitsprozess einsetzen wenn ich das so und so und dann wird es viel besser und schneller.

00:53:11: Das heißt wir enablen gerade eine KI-Community.

00:53:15: Wir haben Co-Pilot Lizenzen für alle.

00:53:18: Wir sind eh stark gerade geklautbasiert.

00:53:20: Wir haben Workflow Systeme usw.

00:53:24: Und bauen da immer mehr Tools drauf.

00:53:27: Zum Beispiel den Leadership Assistenten.

00:53:29: also du hast einen Co-pilot Agenten Mit dem kannst du Leadership-Probleme diskutieren und dahinter liegt unser Werteverständnis, unser Likebild usw.

00:53:39: und so fort.

00:53:40: Ein Sparringspartner sozusagen für die Führungskraft.

00:53:43: Wie gehe ich mit der Personik-Sipselung um?

00:53:45: Was macht er denn?

00:53:46: Wenn das und das passiert, dirigiere ich drauf!

00:53:48: Da sind die exzellent DKIs.

00:53:50: Das ist wirklich unglaublich wie gut sie trainiert sind auf emotionale Intelligenz mittlerweile.

00:53:56: Absolut also kleine Coaches sozusagen stellen wir zur Verfügung Und dann haben wir natürlich, also das den Kollegen zur Verfügung stellen.

00:54:05: Wir machen Beispiele, wir machen Entführungsrunden, bilden wir Cases nach, machen Strategiesessions, spielen wir mit KI durch und so und so.

00:54:15: Also ganz viel auch Vorbildfunktion vom Senior Leadership um einfach diese Angst weil die Angst ist enorm!

00:54:23: Die Menschen haben Angst der Sätze zu werden und sie nutzen jeden kleinsten Widerstand.

00:54:28: Hier kam meine Aussage, die war aber nicht so ganz hundertprozentig richtig.

00:54:32: Oh!

00:54:32: Hier hat man Fehler gemacht da hat es mal irgendwas.

00:54:34: also Es werden ganz viele Vorwände gesucht, warum es nicht gut ist weil unterschwellig Angst herrscht.

00:54:41: und ich habe einen Satz den kriege ich mehrfach jetzt auch auf großer Bühne für versammelter Mannschaft vor allen mit dabei noch gesagt bei uns wird durch KI keiner seinen Job verlieren.

00:54:54: wenn wir Effizienzen durch KI heben verspreche ich euch dass wir weiterentwickeln an anderen Stellen einsetzen.

00:55:00: oder wir sind eine absolute Expertenorganisation.

00:55:05: Wir haben zwanzig Prozentmarktanteil, wir wollen fünfmal so groß sein.

00:55:10: ich werde niemand nach Hause schicken solange wir es schaffen das wir wachsen dass wir besser und größer für die Kunden werden mittelfristig.

00:55:18: Das sind kleine Signale die helfen dass Menschen etwas die Angst verlieren.

00:55:24: gleichzeitig spürt noch wenn ich in Teams bin große Angst und die zu nehmen ist glaube ich extrem wichtig.

00:55:31: Das ist ja dieses Preparing for AI, was ist aber die menschliche Komponente, die mehr zählen wird?

00:55:38: Wie habt ihr das auf dem Schirm?

00:55:41: Es ist schon auch noch viel guessing und trial and error.

00:55:47: also meine mentale Brücke ist dass wir administrative und repetitive Tätigkeiten reduzieren mehr im Kundeninteraktion gehen.

00:56:00: Das ist mal so die strategische Worthöse, wie die Klammer bildet.

00:56:06: Das bedeutet stärker Service Level, mehr Touchpoints, mehr persönliche Kontaktpunkte schaffen.

00:56:15: also nicht Massenverarbeitung einfach raus schicken sondern hinterher telefonieren verfügbar sein.

00:56:21: kann ich mich nochmal anbieten?

00:56:23: brauchst du hier noch was?

00:56:24: soll ich mal vorbeikommen?

00:56:26: Ja, also ich meine wir sind BtoB.

00:56:27: Wir haben pro Sekunden da kann man nochmal hinfahren.

00:56:30: auch wenn es alles mit Videokonferenz und sowas geht ist einfach was anderes.

00:56:36: Und diesen Schiff sag' ich mal den jetzt dann mit Leben aufzufüllen.

00:56:40: Also das ist so.

00:56:41: das was jetzt bei uns ansteht.

00:56:43: Klingt ja nach einer...

00:56:45: Da auch nicht das Patentrezept fertig.

00:56:48: Ja klingt ja aber eigentlich nach einer Welt wie wir sie von früher kennen.

00:56:55: viel mehr noch Telefonkontakt und persönlich.

00:56:59: Und so, das wurde ja alles durch Effizienzmaßnahmen mit irgendwelchen Stimmen ersetzt oder irgendwelche Ticket-Tools usw.

00:57:07: Das ist ja ich persönlich jetzt wirklich drüber.

00:57:10: nachdenke es eine schöne Aussicht wieder mehr dass menschliche weil wir eben nicht mehr die lästigen Sachen auch noch machen können wir uns mehr auf das menschlich konzentrieren ist doch ne schöne aussicht.

00:57:21: Ich finde das eine gute Aussicht.

00:57:23: Ein ganz konkretes Beispiel.

00:57:25: Ich habe einen Admin-Center, da wären Rechnungen, Dokumentenerzeugung und so.

00:57:33: was also eher Tätigkeiten die den Prozess dann abschließen.

00:57:39: das war momentan Service at Schunk.

00:57:41: wir haben gerade eine Projektinitiative laufen die heißt Personalisierung des zentralen Innendienstes Und wir werden in ausgewählten Kundenverbindungen, ausgewehltem Geschäftsvorfällen jetzt wieder zu einer namentlichen Bearbeitung dieser Vorgehen.

00:57:55: Cool!

00:57:56: Ja also wir gehen aus der Massen- und Anonymenverab... In Teilen raus.

00:58:00: das ist jetzt ein Pilot und muss erst noch vertestet werden

00:58:02: usw.,

00:58:04: aber genau diese Deanonymisierung um einfach wieder präsent zu sein weil ich meine jeder kennt das wenn du dich einmal durch so eine drücken CD eins und auch wenn die akzeptiert ... zwischen Hypics Intelligenz, dann hast du endlich jemanden Mensch

00:58:18: dran.

00:58:22: Und ich glaube da kann man als Service-Provider wirklich wieder einen Unterschied machen... ... dass wir verfügbar sind, erreichbar sind.

00:58:29: das ist ein Telefonnummer und gibt es mal von manchen Internetprodukten eine Telefonnumber

00:58:32: raus.".

00:58:33: Ich habe mich versucht bei Vodafone meine Störungen zu kritisieren.

00:58:36: Du kriegst keine E-Mail Adresse mehr?

00:58:38: Du musst richtig lange suchen!

00:58:41: Es ist schon echt perfideteilweise.

00:58:43: Ja absolut und da wieder präsenter sage ich mal zu werden, das ist für mich eine wesentliche Strategie und ich glaube wir haben über Kundenorientierung gesprochen.

00:58:53: Ich bin im Vertrieb groß geworden also kunde.

00:58:55: ich liebe Kunden ohne gehts nicht auch nicht Und so geht es ganz vielen Menschen und wenn die plötzlich wieder persönlich auftauchen eine ganz andere Identifikation.

00:59:07: Du willst nicht, dass in deinem Namen irgendwas falsches da landet.

00:59:10: Wenn das eh alles über einen automatisierten Bett schlafen darf, dann ist er ja mein Gott an die Beschwerdersicherheit und Arbeitszeit der Kollege.

00:59:17: Also es ist eine ganz andere Identifikation, die da wieder entsteht Und ich glaube dafür können wir die Technologie nutzen um da wieder menschlicher einfach auch zu werden.

00:59:29: Ich finde eine wirklich schöne Aussicht.

00:59:33: Und eine letzte Frage habe ich zum Abschluss des Gesprächs.

00:59:36: Vielen Dank dir schon mal an der Stelle, ist noch etwas ungesagt?

00:59:40: Gibt es noch was, was du den Zuhörern, Zuschauern noch mitgeben wolltest?

00:59:49: Ich glaube... Was für mich einer der größten Schritte war, mich selber zu akzeptieren, waren meine schwachen oder meine verletzlichen Anteile Nicht zu verbergen, nicht zu überspielen.

01:00:08: Nicht mich hinter Performance Geld Erfolg Titel sonst irgendwas zu verstecken Sondern offen mit meiner verletzlichen Seite umzugehen.

01:00:20: Mal zu sagen ich habe hier gerade echt Angst Ich hab letzte Nacht nicht gut geschlafen.

01:00:27: also was einfach dieses dieses zugestellten ist das öffne Türen und man kann sich ein Gedankenexperiment, wenn jemand auf dich zukommt und sagt, mir geht es gerade nicht gut.

01:00:40: Ich brauche mal deine Hilfe!

01:00:41: Was ist deine erste Reaktion?

01:00:43: Ja du willst natürlich helfen.

01:00:45: Natürlich!

01:00:47: Wir sind voller Mitgefühl und wir sind volle Empathie und wenn man diese Seite zeigt gehen Türen auf so und das dauerhaft und es entsteht wirklich Beziehung und Bindung.

01:00:59: und das war für mich eine der schwersten und gleichzeitig ...impactvollsten Veränderungen, sage ich mal die ich mich dann irgendwann getraut habe.

01:01:08: Und ja total feministisch?

01:01:11: Männer, die ihre Weiblichkeit, ihre Verletzlichkeit leben das sollte...

01:01:15: Wenn ich einen Abschlusssatz aus sagen darf!

01:01:19: Also ich bin seit vielen Jahren Kämpfer für mehr weibliche Anteile in Führung und ich würde es inzwischen mit dem Satz zusammenfassen Die Welt braucht weiblichen Führungen.

01:01:33: Das hängt nicht um Geschlecht, bitte.

01:01:34: Und genau!

01:01:35: Deswegen sage ich weibliche Anteile... Ich

01:01:37: brauche nicht mehr Mannzweiber.

01:01:40: Die sind schlimmere Männer und es gibt Männer die sind herrliche Frauen.

01:01:46: Wundervolle weiblichen Anteilen aber das was wir gerade sehen in den USA wie völlig fehlgeleitete Wettbewerbs ego-trip Patriarchaler Bullshit, was das mit dem Planeten anrichtet.

01:02:03: Wir haben von allem genug... wir müssen uns nicht mehr um die Futtertröge streiten und schlagen!

01:02:10: Wir haben genug und dazu überlegen wie kommen alle zu ihrem Anteil?

01:02:16: Wie schauen wir das alles gut gehen?

01:02:17: Dass etwas zutiefst weibliches Frauen geben und Schenken leben.

01:02:22: Männer sind erkämpferisch und nehmen das Leben.

01:02:25: Wir hatten jetzt lange genug das Ruder in der Hand, es wird Zeit dass wir eine neuen Epoche abgeben und mehr weiblichen anderen Raum geben.

01:02:37: Genau wie gesagt Frauen wie Männern die einfach dieses sympathische mit einfließen lassen in die Rolle.

01:02:44: ich finde das aktuell häufig so Männerbashing betrieben wird und toxische Männlichkeit.

01:02:52: Ja, Männer haben mehr Talent für Männigkeit ist schon so aber wir dürfen dabei nicht vergessen dass es auch viele, viele Männer gibt die einfach einen sehr, sehr ehrenvollen Job machen und die hängen wir ab wenn wir sagen wir brauchen

01:03:03: Frauen

01:03:03: und deswegen finde ich dann eine ausgewogene Argumentation extrem wichtig.

01:03:06: das ist mir jetzt nochmal kurz wichtig

01:03:09: absolut!

01:03:09: Und das ist auch diese... Wenn Feminismus zu kämpferisch wird ... dann entstehen wieder Fronten und manchmal muss man mal eine Tür eintreten, damit sie auf ist.

01:03:20: Das verstehe ich.

01:03:21: Ich glaube die Tür ist eingetreten... ...und jetzt gilt es kooperativ, wieder miteinander das zu gestalten.

01:03:28: Und ich meine dass also Punkt du hast es eben auch schon sehr gut zusammengefasst.

01:03:33: Danke dir Richard für deine Inspiration, für deine Einblicke in deinen Alltag ... für deinen Mut solche verrückten Sachen wie Atemtechniken, aber mal im Unterheben zu etablieren.

01:03:46: Und das auch noch so dass es eben wissenschaftlich ist und kein Spooky-Schoopy-Wuwu-Shivu... Sondern da ist verdammt ganz viel Wissenschaft dahinter, hinter Spiritualität und das darf Einzug finden in die Wirtschaft einfach weil es Effekte bringt, die ganze Probleme löst, die diese Wirtschaftswelt aktuell gerade hat.

01:04:07: Und danke, dass du dich bereit erklärt hast hier ein bisschen die Stimme zu erheben für diese Richtung.

01:04:14: Sehr gerne!

01:04:15: Aber das hat viel Spaß gemacht.

01:04:16: Ebenso bis zum nächsten Mal.

01:04:19: Tschüss.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.